Ammar 808

+ Leila Moon & Rim Harrabi & ZaHHam

Rai, Electro, Rap

Nest

Do, 14.05.2026

21:00

Der Auffahrtsdonnerstag wird besonders. Nicht weil Feiertag ist, sondern weil wir ab ins Nest zum tanzen gehen.
Ammar 808, Leila Moon, Rim Harrabi und Zahham gestalten die Nacht.

Vier Künstler*innen mit musikalischer Verwurzelung in der Arabischen Popmusik. Raï und Electro, etwas Rap, Chaâbi, Breaks und Bass treffen aufeinander, eine Nacht lang. Tunesische, algerische, schweizer und dänische Einflüsse vermischen sich in den Beats. Komm rein, es wird ernst.

Der in Dänemark lebende tunesische Produzent Sofyann Ben Youssef hat bereits völlig neue Klangwelten erschaffen. Sein verblüffendes Debüt als AMMAR 808 – „Maghreb United“ aus dem Jahr 2018 – verband wuchtige TR-808-Drum-Machine-Rhythmen und knochenerschütternde Bässe mit traditionellen nordafrikanischen Folk-Instrumentalisten und Sängern aus Tunesien, Algerien und Marokko und suggerierte einen pan-maghrebinischen Science-Fiction-Mashup, der William Burroughs’ wildesten Träumen würdig wäre.
Für sein neuestes Album, das 2025 erschienene „Club Tounsi“ – richtet er nun seinen Blick auf seine Heimat und widmet sich in diesem Album der lebendigen Volksmusiktradition seines Heimatlandes Tunesien.

Leila Moon ist eine passionierte Musikerin und umgibt sich mit Musik bei allem, was sie tut. Ihre Arbeit als DJ, Produzentin und Radiomoderatorin hat ihr internationale Anerkennung eingebracht. Inspiriert von den rhythmischen Nuancen des Raï und Mahraganat, durchdringt Leila Moon ihren Mix mit magnetischer Wirkung, Basslines und Rhythmen. Ein Stil, der lange nachhallt und sich ständig weiterentwickelt.

Rim Harrabi ist eine tunesische Dokumentarfilmerin, bildende Künstlerin und Kulturschaffende mit Wohnsitz in Basel. Neben ihrer Filmarbeit ist Rim Harrabi Kuratorin von Musikkompilationen und organisiert Residenzen sowie Musikveranstaltungen in Tunesien und darüber hinaus. In ihrem DJ-Set wird sie analog und digital vermischen. Field Recordings, Sound-Archive und Filmausschnitte mit Kassetten aus Nordafrika und Westasien, fein verwoben zu einer klanglichen Erzählung.

Mit gerade einmal 21 Jahren etabliert sich ZaHHam (echter Name: Hamza Mohamed Ousaid) als aufstrebende Größe in der algerischen Musikszene. Sein künstlerisches Universum ist eine Fusion aus Rap, Chaâbi, Raï und Electro, die sich vom reichen kulturellen Erbe Algeriens inspirieren lässt. ZaHHam ist tief mit seinem Heimatviertel E’Zenka verbunden und findet Inspiration im Alltag und in seinen Erlebnissen auf der Straße. Seine Texte behandeln tiefgründige Themen rund um die algerische Jugend, urbane Psychologie sowie den historischen und politischen Kontext seiner Umgebung.

Türöffnung und Beginn: 21:00